Seit 2008 gibt es ein patentiertes Verfahren, welches sich explizit mit der Nutzung von Pferdemist als Brennstoff in Pelletöfen beschäftigt.
Dabei wird der Pferdemist zuerst einem Shredder zugeführt.
Der zerkleinerte Pferdemist und die zerkleinerten Strohhalme werden nun gepresst. Aufgrund des hohen Drucks im Pelletierungsprozess erhitzt sich der Pferdemist. Dies bewirkt einerseits eine Hygienisierung der Biopellets und andererseits verdunstet das für die spätere Verbrennung ungünstige Wasser. Die Pferdemist-Pellets werden sogar einige Zeit auf 80 °C gehalten, so dass die Presslinge nach Abschluss der Pelletierung keimfrei sind und nicht mehr unter die Biostoffverordnung fallen.
Der Wassergehalt in den fertigen Pferdemist-Pellets liegt bei etwa 10%, der Brennwert bei etwa 13-15 MJ/kg (höher als bei Holzpellets), der Aschegehalt bei 80 g/kg (weniger als bei Braunkohle) und der Schwefelgehalt bei 0,1-0,2% (weniger als bei Holz).
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